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Warum beginnt die Gesundheit schon im Darm?

Das allgemeine Wohlbefinden unserer Hunde hängt, wie auch bei uns Menschen, ganz stark von der Verdauung und einer geregelten Darmfunktion ab. Daher ist es kein Wunder, dass die häufigsten und immer mehr zunehmenden Probleme jeder Tierarztpraxis, die Behandlung von Magen-Darm-Problemen ist.

Denn der Darm und seine Darmflora stellen das größte Immunsystem des Körpers dar. Verständlich bedenkt man, dass der Darm neben der Haut zuerst mit Fremdstoffen jeglicher Art in Kontakt kommt. Ist jedoch die natürliche Barriere der Darmflora gestört, so kann sie ihrer Schutzfunktion des Darms vor schädlichen Bakterien oder Giften nicht mehr nachkommen. Diese können dann über den Darm ins Blutsystem eindringen und die Immunabwehr schwächen. Blähungen, Verstopfungen, Bauchschmerzen, Darmentzündungen, Durchfall, Erbrechen aber auch viele Hautsymptome oder Allergien sind die Folge und auch die häufigsten Anzeichen einer Magen-Darm-Erkrankung.

Aber was können die Ursachen sein?

Akute infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen sind viel seltener als fütterungsbedingte Störungen. So kann z.B. schon abrupter Futterwechsel, zu fettreiches oder kaltes Futter, zu viele Kohlenhydrate in der Ration bzw. einer zu großen Futtermenge eine Ursache sein. Aber auch verschmutztes Wasser aus Pfützen, Teichen, Badeseen oder verdorbene Futtermittel kann die Darmflora beeinträchtigen.

Langjährige Feldforschungen in tierärztlichen Praxen und Kliniken geben außerdem heute Aufschluss über die chronische Magen-Darm-Erkrankung IBD (Inflammatory bowel disease), die bei Hunden am häufigsten Auftritt. Insbesondere helle Hunderassen, wie z.B. Golden Retriever, Jack Russel, West Highland White Terrier oder beige Boxer sind für diese chronisch-wiederkehrende Darmentzündung anfällig. Bereits in der Jugend des Hundes auftretende Magen-Darm-Störungen oder häufige Rückfälle nach erfolgter Therapie sind typisch für diesen Krankheitsverlauf. Oftmals, da in erster Linie die Symptome bekämpft werden. Sollte der Hund häufig und wiederkehrend unter Darmproblemen leiden, sollte auf jeden Fall der Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Wie kann ich meinem Hund helfen oder vorbeugen?

Neigt ihr Hund zu Magen-Darm-Problemen sollte der Zugang zu Wasserpfützen vermieden werden. In der akuten Phase hilft selbstgekochte Schonkost mit z.B. Reis, Huhn, Magerquark oder Hüttenkäse. Wichtig ist es, kein rohes sondern immer in Wasser gedünstetes Fleisch und unter Zugabe von gekochtem Gemüse oder gegartem Vollgetreide/Naturreis. Keinesfalls sollte reines Fleisch verfüttert werden, da größere Mengen an Fett und Eiweiß relativ lange im Magen-Darmtrakt liegenbleiben und für einen wahren „Bummelzug“ im Magen sorgen können.

Sollten die Durchfälle über einen längeren Zeitraum eine Magen-Darm-Diät erforderlichen machen, empfiehlt sich ein Wechsel auf ein spezielles Futter, das alle Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine in ausgewogener Mischung enthält.

Als unterstützende, aber auch vorbeugende Maßnahmen, können spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder Darmaktivierungskuren zum Aufbau der Darmflora helfen.

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